Profil
Dominik Baumann
Lebenslauf
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Ausbildung
TU Dresden, 2011-2016
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Qualifikationen:
Diplomingenieur und Doktortitel, beides in Elektrotechnik
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Berufliche Stationen
Max Planck Institute für Intelligente Systeme, Tübingen
RWTH Aachen
Universität Uppsala
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Derzeitiger Job
Aktuell bin ich Assistant Professor (Juniorprofessor) an der Aalto Universität.
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Arbeitgeber*in:
Aalto Universität
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Was mache ich in der Wissenschaft am liebsten: Die Mischung machts: An theoretischen Fragestellungen arbeiten, praktische Experimente machen, Ideen diskutieren, unterrichten, Artikel schreiben - alles hat seinen Reiz und gerade die Abwechslung und Flexibilität gefällt mir.
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Über mich: Ich bin Assistant Professor (wäre in Deutschland Juniorprofessor) an der Aalto Universität in Finnland. Ich habe an der TU Dresden Elektrotechnik studiert und dabei meine Schwerpunkte auf Automatisierungs- und Regelungstechnik gelegt. Danach habe ich am Max Planck Institut für Intelligente Systeme in Tübingen in Kollaboration mit der KTH Stockholm promoviert. In meiner Promotion ging es primär darum, wie man Systeme (zum Beispiel mobile Roboter) über drahtlose Netzwerke regeln kann. Daneben habe ich mir angeschaut, wie man Methoden des maschinellen Lernens (ein Teilbereich der künstlichen Intelligenz) in diesem Kontext einsetzen kann. Nach meiner Promotion war ich jeweils ein Jahr an der RWTH Aachen und der Universität Uppsala und bin jetzt seit 3 Jahren in Finnland. Hier leite ich eine Forschungsgruppe mit aktuell 6 Doktorand*innen und einem Postdoc und bin in der Lehre eingebunden, hauptsächlich im Schwerpunktbereich Regelung, Robotik und autonome Systeme. Neben der Arbeit spiele ich Fußball, jogge und bin politisch aktiv.
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Meine Pronomen sind:
er / ihm / ihn
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Über meine Arbeit: Ich arbeite an der Schnittstelle zwischen maschinellem Lernen (also einem Teilbereich der KI), echten Systemen (z.B. Robotern) und drahtloser Kommunikation. Wie können mehrere Roboter selber lernen, kooperativ Aufgaben zu lösen?
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KI ist aktuell hauptsächlich durch Programme wie ChatGPT bekannt. Solche Systeme leben rein in der virtuellen Welt: Sie lernen aus Daten, die zum Beispiel im Internet verfügbar sind, und können Fehler machen (wie wir oft genug sehen), ohne dass das schlimme Konsequenzen hat. Ich beschäftige mich mit dem Lernen in der „echten Welt“. Wenn ein Roboter lernt, stehen ihm oft keine großen Datensätze zur Verfügung. Und wenn er einen Fehler macht, kann er sich selbst beschädigen, was teuer ist, oder im schlimmsten Fall sogar Menschen verletzen. Da der Roboter keine Datensätze hat, kann er durch Versuch und Irrtum lernen. Dabei müssen wir aber sicherstellen, dass er weder sich noch seine Umgebung beschädigt bzw. verletzt. Außerdem muss er sich ständig anpassen. Wenn es kalt und glatt ist, muss er sich anders bewegen als im Sommer ohne Glätte. Mit diesen Problemstellungen beschäftige ich mich. Besonders spannend finde ich es, wenn wir mehrere Roboter haben, die miteinander über drahtlose Netze kommunizieren und Daten austauschen.
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So sieht ein typischer Tag von mir aus: Meine Tage bestehen meistens aus vielen Meetings mit den Leuten aus meiner Forschungsgruppe, mit denen ich aktuelle Forschungsprojekte bespreche, mit anderen Forscher*innen, mit denen wir zusammenarbeiten, sowie aus administrativen Meetings. Daneben halte ich Vorlesungen und schreibe Förderanträge, um unsere Forschung zu finanzieren. Und dazwischen versuche ich noch Zeit zu finden, um eigene Forschungsprojekte voranzutreiben.
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Mein Interview
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Was oder wer hat dich dazu inspiriert deinen Beruf oder dein Forschungsthema zu wählen?
Gegen Ende meines Studiums habe ich gemerkt, dass es mich reizen würde, noch etwas weiterzugehen und selber in der Richtung zu forschen. Die konkreten Themen haben sich dann mit der Zeit herausgebildet, durch lesen von Artikeln, hören von Vorträgen und Diskussionen mit anderen.
Was wolltest du nach der Schule werden?
Ich hatte lange sehr viele Ideen, von Politik über Jura bis Physik.
Wenn du deinen jetztigen Job nicht machen würdest, was würdest du stattdessen machen?
Nachdem ich bis zum Ender der Schulzeit viele Ideen hatte, was ich machen könnte, ist auch hier die Liste lang, was alles sein könnte.
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