• Frage: Wie stehen Sie dazu, dass künstliche Intelligenz auch für negative Zwecke wie z.B. Kriegsführung eingesetzt wird?

    Frage gestellt care35dug am 24 Feb 2026.
    • Foto: Jens-Bastian Eppler

      Jens-Bastian Eppler Beantwortet am 24 Feb 2026:


      Das ist natürlich sehr schlecht.

      Aber KI ist haltein Werkzeug, wenn auch ein sehr mächtiges. Wie bei jeder neuen Techologie müssen wir guteRegeln dafür finden und diese moralisch vertretbar einsetzen.

    • Foto: Thomas Hoppe

      Thomas Hoppe Beantwortet am 24 Feb 2026:


      Ich würde das nicht machen. Ich hatte mich auch schon während meines Studiums dazu entschlossen niemals für die Rüstungsindustrie oder das Militär zu arbeiten.

      Allerdings werden neue Technologien wohl immer zur Kriegsführung eingesetzt. Selbst das Internet ist ursprünglich mal aus militärischer Forschung entstanden, um ein funktionierendes Kommunkationsmittel für einen Kriegsfall zu haben.

    • Foto: Heinke Hihn

      Heinke Hihn Beantwortet am 24 Feb 2026:


      Es ist eine Frage des Gewissens. Ich spreche mich ganz klar gegen einen Einsatz von KI in der Rüstungsindustrie oder der Kriegsführung aus. Ich arbeite auch nicht an sog. Dual Use Projekten, also solche die zivile und militärische Einsatzzwecke haben.

    • Foto: Tim Menzner

      Tim Menzner Beantwortet am 24 Feb 2026:


      Es ist die tragische Realität, dass wohl sämtliche Technologien, die die Menschheit entwickelt hat, in der einen oder anderen Form auch Anwendung für Zwecke finden, bei denen wir uns alle einig sein dürften, dass sie der Menschheit als Ganzes schaden. Das Problem liegt aber weniger an der Technologie selbst als vielmehr daran, dass wir Rahmenbedingungen haben, die einen solchen schädlichen Nutzen befeuern bzw. erst ermöglichen.

      Kriege sind ja beispielsweise auch ohne KI schon katastrophal genug; das Ziel sollte dementsprechend nicht Kriege ohne KI, sondern die Abschaffung des Krieges als Ganzes sein (wem das unerreichbar erscheint, dem würde ich übrigens das Buch „Die Evolution der Gewalt“ empfehlen, in dem die Autoren darlegen, dass der Krieg tatsächlich eine vergleichsweise junge Erfindung der Menschheit ist, für die allermeiste Zeit der Existenz unserer Spezies gibt es keinerlei Belege für organisierte Gewalt zwischen verschiedenen Gruppen).

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