Profil
Anne Reinhardt
Lebenslauf
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Ausbildung
Meine Ausbildung in kleinen Happen:
- 2011: Abi an einem Thüringer Gymnasium
- 2011-2014: Bachelorstudium „Kommunikationswissenschaft“ und „Literaturwissenschaft“ an der Uni Erfurt
- 2014-2016: Masterstudium „Kommunikationsforschung“ an der Uni Erfurt
- 2016-2020: Promotion an der Uni Erfurt
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Qualifikationen:
BA „Kommunikationswissenschaft“ & „Literaturwissenschaft“
MA „Kommunikationsforschung: Politik & Gesellschaft“
Promotion zum Dr. phil. im Bereich Gesundheitskommunikation
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Berufliche Stationen
- 2016-2020: Während meiner Promotion war ich als Wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität Erfurt angestellt. In dem Projekt wurde eine große thüringenweite Gesundheitskampagne entwickelt und überprüft, ob sie den Leuten hilft.
- 2021-2024: Danach bin ich nach Österreich gezogen und war als Postdoc (so nennt man es an der Uni, wenn man den Doktortitel in der Tasche hat) an der Universität Wien angestellt. Hier habe ich zum Beispiel in einem Projekt zur Social Media Nutzung von Jugendlichen gearbeitet. Außerdem habe ich ein Lernspiel für Schulen entworfen, das sich mit der Aufklärung über Fake News beschäftigt (www.fakenewskommissar.eu)
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Derzeitiger Job
Aktuell bin ich als Postdoc an der Ludwig-Maximilians-Universität in München angestellt. Hier übernehme ich relativ viele Lehrveranstaltungen & Abschlussarbeiten-Betreuungen und forsche nebenbei zu den Themen, die mich interessieren.
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Arbeitgeber*in:
LMU München (Lehrbereich Gesundheitskommunikation)
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Was mache ich in der Wissenschaft am liebsten: Forschen & Lehren <3
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Über mich: Hi! Ich bin Anne, 33 Jahre alt, und Kommunikationswissenschaftlerin. Gemeinsam mit meinem Mann lebe ich aktuell in München - davor haben wir aber auch schon in Erfurt, Göttingen und Wien gewohnt. Nach meiner Promotion bin ich für fast ein Jahr in einem selbstausgebauten Van durch Europa gereist. Ich mag es zu lesen, zu klettern, und zu backen. Sollte ich irgendwann doch mal keine Lust mehr auf Wissenschaft haben, würde ich hier in München eine Franzbrötchen-Bäckerei eröffnen (die vermisse ich in Bayern nämlich schmerzlich!). Ich bin eher durch Zufall Wissenschaftlerin geworden: Ich bin die erste in meiner Familie, die Abi gemacht hat und dann zum Studium weggezogen ist. Ursprünglich wollte ich mal Journalistin werden - mittlerweile bin ich aber sehr froh darüber, dass alles anders gekommen ist :)
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Meine Pronomen sind:
sie/ihr
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Über meine Arbeit: Wie sehr vertrauen wir KI-Informationen? Und hat die KI unser Vertrauen eigentlich "verdient"?
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Die Arbeit als Wissenschaftlerin an einer Uni ist eine bunte Mischung aus Forschung, Lehre, Studierendenbetreuung, und stetem Neugierig-Sein. Als Kommunikationswissenschaftlerin bin ich vor allem daran interessiert, wie wir Menschen Medien nutzen und wie sich unsere Mediennutzung auf uns auswirkt (also zum Beispiel: tut sie uns gut oder schlecht?).
In meiner Forschung habe ich zwei große Schwerpunkte (die sich aber auch ganz gut miteinander verknüpfen lassen):
1) Gesundheitskommunikation: Hier interessiert mich aktuell vor allem, wie ChatGPT & Co. genutzt werden, um Informationen über Gesundheitsthemen zu erhalten. Ihr kennt das vielleicht selbst: Euch kratzt es im Hals, ihr habt irgendwo einen komischen Pickel oder der Magen zwickt – viele gehen damit nicht zum Arzt, sondern suchen erst einmal im Internet nach Informationen. Doch wie gut ist „Dr. ChatGPT“ eigentlich hierfür geeignet? Und kann die KI vielleicht sogar schädliche Ratschläge geben?
2) Medienbildung: Fake News sind ein riesengroßes Problem unserer heutigen Zeit – und ich beschäftige mich mit der Frage, was es für Kompetenzen braucht, damit man Fake News nicht so sehr auf den Leim geht. Auch die KI kann leicht Falschinformationen verbreiten – vielleicht nicht absichtlich, sondern einfach aufgrund der Art & Weise, wie sie eigentlich Informationen generiert. Ich frage mich: Sind sich die User:innen dessen bewusst? Und wie kann man entsprechende Kompetenzen schärfen?
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So sieht ein typischer Tag von mir aus: Ich stehe meist um 6.45 Uhr auf, dann mach ich mich fertig & frühstücke. Anschließend radel' ich durch den Englischen Garten (das ist ein großer Park hier in München, in dem man sogar surfen kann) an die Uni. In meinem Büro bin ich meistens gegen kurz nach 8. In der Vorlesungszeit habe ich dann häufig direkt schon meine ersten Veranstaltungen. Dieses Semester habe ich zum Beispiel einen Kurs gegeben mit dem Titel "Game Changer oder Game over? Bildungs-Games als Werkzeug gegen Fake News". Wenn ich nicht direkt einen Kurs gebe, beantworte ich erst einmal in Ruhe meine E-Mails und widme mich meiner Forschung (dazu gehört zum Beispiel: Studien planen, Daten erheben & auswerten, Ergebnisberichte schreiben). Zum Mittag treffe ich mich mit meinen Kolleg:innen in der Mensa. Nachmittags habe ich häufig Termine mit Studierenden, die bei mir ihre Abschlussarbeiten schreiben & Fragen haben. Feierabend mache ich meistens irgendwann zwischen 16 und 17 Uhr und dann radel' ich ich wieder heim! :)
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Wenn ich das Preisgeld von 500 € gewinnen würde, dann würde ich damit folgendes Projekt in der Wissenschaftskommunikation umsetzen oder unterstützen: Ich würde das Preisgeld gerne an Scientists4Future spenden. Hierbei handelt es sich um einen Zusammenschluss von Wissenschaftler:innen, der 2019 entstand, um die Jugendbewegung Fridays for Future auf Basis wissenschaftlicher Fakten zu unterstützen. Sie vermitteln Erkenntnisse zum Klimawandel und Nachhaltigkeit, um Handlungsoptionen für Politik und Gesellschaft aufzuzeigen.
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Mein Interview
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Was oder wer hat dich dazu inspiriert deinen Beruf oder dein Forschungsthema zu wählen?
Eine Professorin, bei der ich die Masterarbeit geschrieben hab. Sie hat mich damals gefragt, ob ich nicht anschließend in einem ihrer Projekte promovieren möchte - und da hab ich ganz spontan zugesagt!
Wer ist dein*e Lieblingswissenschaftler*in?
Ada Lovelace - als Frau im 19. Jahrhundert war ihr der Zugang zur Uni verboten, trotzdem hat sie das erste Computerprogramm der Welt geschrieben. Super coole und inspirierende Frau, die zeigt: Genialität kennt keine Geschlechtergrenze!
Was wolltest du nach der Schule werden?
Ganz klar: Die nächste Karla Kolumna (also Journalistin)
Bist du während deiner Schulzeit jemals in Schwierigkeiten geraten?
Ich war leider ganz klischeehaft immer sehr lieb und außerdem eine kleine Streberin ;)
Wenn du deinen jetztigen Job nicht machen würdest, was würdest du stattdessen machen?
Ich wäre Besitzerin des ersten Franzbrötchen-Cafés in München
Was ist dein Lieblingsessen?
Lasagne!! Und Kuchen jeglicher Art.
Was macht dir am meisten Spaß?
Mit meinen Neffen & Nichten herumalbern
Erzähl uns einen Witz!
Was sagt eine 0 zu einer 8? ...Schicker Gürtel! (Badum-tsss!)
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