Profil
Aya Ghoul
Lebenslauf
-
Ausbildung
-
Universität Stuttgart & Universität Tübingen: Hier habe ich meinen Bachelor und Master in Medizintechnik absolviert, eine tolle Zeit in zwei verschiedenen Städten gleichzeitig!
-
Universitätsklinikum Tübingen: Mein aktueller Ort zum Forschen für die Doktorarbeit.
-
-
Qualifikationen:
-
Ich spreche fünf Sprachen (Deutsch, Englisch, Französisch, Arabisch und Italienisch).
-
Ich habe Erfahrung mit mehreren Programmiersprachen, unter anderem Python und C++
-
-
Berufliche Stationen
-
KARL STORZ, Tuttlingen: In diesem Medizintechnik-Unternehmen habe ich als Praktikantin moderne Kamerasysteme für Operationen mit intelligenter Software verbessert.
-
Universität Stuttgart, Stuttgart: Hier habe ich als wissenschaftliche Mitarbeiterin an optischen Designs gearbeitet und Studierende dabei unterstützt, Mathematikaufgaben zu lösen.
-
Fraunhofer Institut, Stuttgart: In meiner Zeit dort habe ich an der Schnittstelle zur Krebstherapie gearbeitet.
-
-
Derzeitiger Job
- Universitätsklinikum Tübingen: Hier arbeite ich aktuell als Forscherin
-
Arbeitgeber*in:
Universitätsklinikum Tübingen (MIDAS.lab)
-
Was mache ich in der Wissenschaft am liebsten: An der Wissenschaft liebe ich besonders den Austausch mit anderen Forschenden. Konferenzen und Fachtagungen inspirieren mich besonders, weil dort neue Ideen entstehen und Perspektiven aufeinandertreffen. Ich schätze das dynamische Umfeld, in dem sich Wissen schnell weiterentwickelt und Diskussionen oft genauso wichtig sind wie die Forschung selbst. Diese Offenheit und der kontinuierliche Lernprozess motivieren mich sehr.
-
Über mich: Ich bin Doktorandin und arbeite mit künstlicher Intelligenz (KI) in der Medizin. Ich entwickle Methoden, mit denen Computer MRT-Bilder analysieren und verbessern können. Mit einem MRT kann man ins Innere des Körpers schauen, zum Beispiel auf das Herz oder andere Organe. Ein großes Problem ist dabei Bewegung: Menschen atmen, Herzen schlagen, Babys bewegen sich. Dadurch werden die Bilder oft unscharf, wie ein Foto, das verwackelt ist. In meiner Forschung nutze ich KI, um diese Bewegungen zu erkennen und rechnerisch auszugleichen. So werden die Bilder klarer und die Untersuchung kann schneller gehen. An meiner Arbeit mag ich besonders, dass sie sich ein bisschen wie Detektivarbeit anfühlt. Am Anfang gibt es viele Fragezeichen und viele Daten. Schritt für Schritt probiere ich neue Ideen aus, bis etwas wirklich funktioniert. KI ist dabei wie ein sehr schneller Helfer: Sie lernt aus vielen Beispielen und erkennt Muster, die Menschen kaum sehen können. Außerdem arbeite ich mit Leuten aus Medizin, Informatik und Physik zusammen und genau dieser Mix macht Forschung für mich so spannend.
-
Mehr lesen
Ich lebe mit meinem Partner in der Nähe von Stuttgart. In meiner Freizeit probiere ich gern Neues aus, treffe Freunde und reise, wann immer es geht. Ich liebe Musik, spannende Kulturen und finde es cool, von Menschen mit ganz unterschiedlichen Hintergründen zu lernen.
-
Meine Pronomen sind:
sie/ihr
-
Über meine Arbeit: Ich entwickle KI, die medizinische Bilder verbessert und auswertet, damit Ärzt*innen Krankheiten früher erkennen und Patientinnen schneller helfen können.
-
Mehr lesen
In meinem Arbeitsalltag dreht sich alles darum, Computern beizubringen medizinische Bilder zu verstehen. Da Patienten bei einer MRT-Untersuchung oft unbewusst atmen oder sich bewegen, entwickle ich KI-Algorithmen, um diese störenden Wackler verschwinden zu lassen. Wenn ich nicht gerade neue Software teste oder Daten analysiere, stehe ich oft auf Bühnen in der ganzen Welt, um anderen Forschenden meine Ideen zu erklären, oder unterstütze Studierende bei ihren ersten eigenen Projekten. Es ist eine spannende Mischung aus Tüfteln am PC und Teamarbeit, bei der wir gemeinsam daran arbeiten, dass Krankheiten schneller und präziser erkannt werden können. Und wenn der Code mal nicht auf Anhieb läuft? Dann hilft nur eine kurze Kaffeepause, tief durchatmen und die Neugier neu entfachen.
-
So sieht ein typischer Tag von mir aus: Ich arbeite meistens am Computer, teste neue Ideen und programmiere Algorithmen. Wenn ein Code nach Wochen plötzlich funktioniert, ist das ein besonders motivierender Moment und wenn etwas schiefgeht, lerne ich oft daraus. Zwischendurch betreue ich Studierende bei ihren Projekten oder schreibe Papers, um unsere Ergebnisse zu teilen. Außerdem besuchen wir andere Forschungsgruppen, um Ideen auszutauschen, und nehmen an Workshops teil, um noch mehr zu lernen. Manchmal reise ich zu internationalen Konferenzen rund um die Welt, um unsere Forschung zu präsentieren. Dazwischen gibt es Kaffeepausen, kleine Spaziergänge und jede Menge Teamarbeit.
-
Mein Interview
-
Wie würdest du dich in drei Sätzen oder in drei Worten beschreiben?
Ich bin neugierig und liebe es, neue Ideen auszuprobieren. Ich arbeite gern im Team und lerne von Menschen mit unterschiedlichen Hintergründen. Außerdem bleibe ich hartnäckig, auch wenn mal etwas nicht sofort klappt aus Fehlern entstehen oft die besten Lösungen.
Was oder wer hat dich dazu inspiriert deinen Beruf oder dein Forschungsthema zu wählen?
Ich war schon immer neugierig, wie Technik und Medizin zusammenarbeiten können.
Wer ist dein*e Lieblingswissenschaftler*in?
Ada Lovelace, weil sie schon vor über 150 Jahren visionär über Computer nachgedacht hat.
Was wolltest du nach der Schule werden?
Zuerst Ärztin, dann Ingenieurin und heute vereine ich beides in meiner Forschung.
Bist du während deiner Schulzeit jemals in Schwierigkeiten geraten?
Ja, die Schule war manchmal sehr schwer für mich. Aber ich habe gelernt, dass man auch schwierige Zeiten überwinden kann. Es lohnt sich, dranzubleiben.
Wenn du deinen jetztigen Job nicht machen würdest, was würdest du stattdessen machen?
Ich würde wahrscheinlich in der Forschung im Bereich Technologie oder Informatik bleiben, vielleicht als Entwicklerin von Robotern oder Spielen.
Wer ist dein*e Liebelingssänger*in oder Band?
Queen
Was ist dein Lieblingsessen?
Pizza
Was macht dir am meisten Spaß?
Reisen! Neue Orte entdecken, andere Kulturen kennenlernen und Menschen aus aller Welt treffen.
Wenn du 3 Wünsche hättest, welche wären das? Sei ehrlich!
1. Dass jeder Mensch Zugang zu modernster medizinischer Technik hat. 2. Ein „Beamen“-Gerät, damit ich schneller zwischen Orten pendeln kann. 3. Dass mein Code niemals Bugs hat (man darf ja wohl noch träumen!).
-




