Profil
Kristina Kobrock
Lebenslauf
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Ausbildung
– Leuphana Universität in Lüneburg
– Universität Osnabrück -
Qualifikationen:
- Bachelor in Kulturwissenschaften
- Master in Cognitive Science
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Derzeitiger Job
Wissenschaftlerin
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Arbeitgeber*in:
Universität Osnabrück
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Was mache ich in der Wissenschaft am liebsten: kreative Ideen entwickeln und mit anderen diskutieren
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Über mich: Ich forsche zum Thema Sprache und Denken an der Uni Osnabrück und nutze KI als Methode.
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Ich forsche zum Thema Sprache und Denken an der Uni Osnabrück. Hier habe ich vor kurzem meine Doktorarbeit zum Thema Konzepte in der Sprache und Kommunikation verteidigt. KI spielt in meiner Arbeit eine wichtige Rolle, allerdings als Methode, um Erkenntnisse über menschliche Sprache und menschliches Denken zu erlangen und nicht als eigenes Forschungsobjekt. In meiner Freizeit lese ich gerne, gehe spazieren, höre Musik oder koche.
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Meine Pronomen sind:
sie/ihr
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Über meine Arbeit: Ich untersuche, wie wir die Dinge um uns herum beschreiben und anderen kommunizieren und welche Konzepte so wichtig für eine Gemeinschaft von Sprechenden sind, dass sie in einer Sprache mit einem eigenen Wort beschrieben werden.
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Ich nutze eine Mischung aus verschiedenen Methoden. Einerseits führe ich Experimente durch, in denen Menschen miteinander kommunizieren. Andererseits nutze ich Computermodelle, um Sprache und Sprachwandel zu untersuchen. Hierfür trainiere ich zwei KI-Agenten, die ihre eigene Sprache entwickeln – die besteht aus Symbolen, wie „1,4,3,0“. Diese Symbole haben zu Beginn gar keine Bedeutung, sie bekommen Bedeutung aber dadurch, dass die Agenten lernen, immer wieder dieselben Symbole zu verwenden, um dieselben Konzepte zu beschreiben. So entsteht ein „Lexikon“, mit dem ich die Sprache der Agenten interpretieren kann. Diese Art von Modellen nutze ich, um Sprachevolution und Sprachwandel zu erforschen. Die zugrundeliegende Hypothese ist, dass Sprache sich ständig verändert und dies in kommunikativer Interaktion zwischen den Sprechenden geschieht, also immer wenn zwei Menschen (oder Agenten) sich unterhalten. Zum Beispiel hat sich die Bedeutung des Wortes „crazy“ über die Zeit verändert und es wird heute in viel mehr Situationen verwendet als es noch der Fall war, als ich zur Schule gegangen bin. Andere Wörter werden neu erfunden. Solche Prozesse lassen sich wissenschaftlich untersuchen.
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So sieht ein typischer Tag von mir aus: Jeder Tag ist anders - das mag ich auch so an meiner Arbeit.
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Ich arbeite häufig im Büro, manchmal aber auch zu Hause. Vormittags versuche ich die Dinge zu erledigen, die viel Aufmerksamkeit erfordern, weil ich mich früh am Tag am besten konzentrieren kann. Das sind für mich zum Beispiel Artikel schreiben oder neue Ideen ausarbeiten. Manchmal bereite ich auch Vorträge vor. Am Nachmittag lese ich Artikel, programmiere oder habe Meetings mit Studierenden oder Kolleginnen. In der Vorlesungszeit bin ich mehr mit der Vorbereitung von Vorlesungen und Seminaren beschäftigt, während ich mich während der Semesterferien mehr auf meine Forschung konzentriere.
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Wenn ich das Preisgeld von 500 € gewinnen würde, dann würde ich damit folgendes Projekt in der Wissenschaftskommunikation umsetzen oder unterstützen: Ich würde gerne unterstützen, Schüler*innenperspektiven früh in die Forschung einzubeziehen, vielleicht mit einem Austauschevent.
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Mein Interview
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Bist du während deiner Schulzeit jemals in Schwierigkeiten geraten?
ja
Wer ist dein*e Liebelingssänger*in oder Band?
Linkin Park
Was ist dein Lieblingsessen?
vegane Spaghetti Bolognese
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